Objektive für das Lightpainting

Für die Erstellung von Lightpaintings sind besonders weitwinkelige Objektive von Vorteil, da so neben dem eigentlichen Painting auch die Umgebung eingefangen werden kann. Dabei müssen die Objektive nicht zwingend so lichtstark sein wie die teuren Festbrennweiten.

Sony SEL 10-18mm, f4

Dieses Weitwinkelobjektiv nutze ich am häufigsten für das Lightpainting. Als Zoomobjektiv ist es wunderbar flexibel und man kann mit einer Weitwinkelbrennweite von bis zu 10mm wunderbar in Lost Places fotografieren.

Sigma 14mm f1.4 DG DN Art

Das sehr lichtstarke Weitwinkelobjektiv ist mein Favorit für Astroaufnahmen in Verbindung mit Lightpainting. Die Blende lässt sich manuell am Objektiv einstellen und kann so während der Aufnahme verändert werden, um sie nach Beendigung des Paintings zum Einfangen des Sternenhimmels zu öffnen.

7artisans 7.5mm f2.8

Dieses Objektiv ist die letzte Brennweite bevor man im Fisheye Modus landet und so kann man damit noch besonders große Locations einfangen oder bei der Portrait-/Aktfotografie bewusst mit weitwinkligen Perspektiven spielen.

Laowa Fisheye 4mm f2.8

Diese Fisheye Objektiv ist eher für spezielle Experimente im Stil eines Türspions gedacht. Man kann damit Motive von großen Plätzen oder auch Landschaften mal auf eine andere Art und Weise umsetzen.

Blitztechnik

Besonders unter extremem Lichtbedingungen kann auch Outdoor die Verwendung von professioneller Blitztechnik nötig werden. Meist wird bei starkem Sonnenschein, der Hintergrund zwar richtig belichtet, aber das Model erscheint zu dunkel. Dann macht ein Aufhellblitz Sinn, um diesen Effekt entgegenzuwirken. Aber auch für spezielle Lichtsituationen und Blitzexperimente nutzte ich gerne die vorhandene Technik. Da alle Blitze von der gleichen Firma stammen, kann ich diese über den Godox Transmitter Xpro II sehr einfach abstimmen und synchronisieren. Diverse Reflektoren und Diffusoren ermöglichen das Licht optimal zu zeichnen und Lampenstative sorgen für den festen Stand der Technik.

Godox V1

Der V1 ist der klassische Aufsteckblitz für die Kamera und kann einfach im Kamerarucksack mitgenommen werden. Dank des umfangreichen Zubehör Sets kann man damit wunderbar experimentieren und verschiedene Aufsätze verwenden. So verwende ich ihn auch gern zum Aufhellen bei Lightpainting Portraits im Studio.

Godox AD100Pro

Der Blitz AD100Pro ist der Allrounder und dank seiner kleinen Größe kann ich ihn überall hin mitnehmen. Auf Grund der höheren Leistung verwende ich ihn gerne als Aufhellblitz bei moderaten Gegenlichtsituationen oder als Hintergrundblitz zusätzlich zu einem Hauptblitz.

Godox AD400Pro

Der Blitz AD400Pro ist mit seiner Leistung von 400Ws der stärkste Blitz in meinem Equipment und wird dementsprechend von mir oft als Hauptblitz verwendet. Ich nutze ihn bei extremen Lichtsituationen, wo viel zusätzliches Licht benötigt wird oder ich experimentiere mit geschlossener Blende und starken Aufhellblitz für besondere Aufnahmen.

Meine Zoom- und Festbrennweiten

Ich nutze gerne lichtstarke Festbrennweiten für meine Studiofotos, da diese die beste optische Qualität haben und sehr weiche zauberhafte Bokehs erzeugen. Aus diesem Grund arbeite ich gerne mit weit offenen Blenden, um das Model vom Hintergrund freizuschneiden. Natürlich ist man mit diesen Objektiven nicht so flexibel wie mit einem Zoomobjektiv. Jedoch wechseln die Bedingungen im Studio nicht so schnell, so dass Objektivwechsel nicht zu häufig nötig sind. Der Preis dieser lichtstarken Objektiven mit zum teils Blenden von bis zu f1.2 ist natürlich nicht zu unterschätzen, aber meistens eine lohnendere Investition als viel in einen teuren Kamerabody zu investieren. Sonst greife ich auch gern auf Zoomobjektive bei Outdoor-Shootings zurück. Meistens ist man dort weniger flexibel und muss sich schneller der Umgebung anpassen, so das häufige Objektivwechsel lästig sind und unter Umständen die Kamerasensor verschmutzen können. 

Sigma 24mm f1.4 DG HSM Art

Die Sigma 24mm Festbrennweite ist der Übergang zu weitwinkeligen Aufnahmen und daher nur begrenzt für die Portraitfotografie einsetzbar. Bei mir kommt das Objektiv eher bei Shootings in Lost Places oder bei engeren Platzverhältnissen oder bei Experimenten mit besonderen Perspektiven zum Einsatz.

Sigma 35mm f1.2 DG DN Art

Die lichtstarke 35mm Festbrennweite von Sigma ist mein absoluter Favorit für Portraitaufnahmen im Studio, wenn längere Brennweiten auf Grund der geringen Platzverhältnisse nicht möglich sind. Auf Grund der sehr guten Lichtstärke, hat das Objektiv eine sehr gute Abbildungsqualität und man kann dank offener Blende wunderschöne Bokehs erzeugen.

Sigma 50mm f1.2 DG DN Art

Dieses Objektiv ist ebenso lichtstark wie die Festbrennweite zuvor und ich nutze es sehr gerne für Portraitaufnahmen. Besonders Outdoor oder für Close-ups kann ist die längere Brennweite gut einsetzbar und man erhält ein nochmal besseres Bokeh. Dieses Objektiv ist optisch das beste was man momentan bekommen kann und die Ergebnisse sprechen für sich.

Sigma 85mm f1.4 DG DN Art

Die vierte lichtstarke Festbrennweite ist deutlich leichter als die kürzenren Brennweiten und besonders unterwegs für Outdoor Shootings geeignet. Durch die längere Brennweite kann man mehr Abstand zum Model einhalten und Portraitaufnahmen auch bei Actionszenen oder aus der Bewegung heraus machen.

Tamron 28-75mm f2.8 VXD G2

Das Zoomobjektiv von Tamron deckt einen Großteil des im Alltag benötigten Blickwinkels ab. Ich nutze es gerne bei Outdoor Shootings oder in Workshops, wenn man flexibel sein muss und häufige Objektivwechsel vermeiden möchte. Gerade wenn man mit anderen Fotografen arbeitet, kann man nicht immer frei seine Perspektive wählen und muss sich an die momentanen Gegebenheiten anpassen. Die Lichtstärke ist für ein Zoom-Objektiv immer noch sehr gut und ausreichend für die meisten Lichtsituationen.

Sony Alpha 6700

Mit dem Umstieg von der EXA 1A auf eine moderne analoge Spiegelreflexkamera bin ich bei einer Minolta Dynax 5i gelandet und somit in den darauffolgenden Jahren nach der Übernahme von Minolta durch Sony bei den Sony Kameras geblieben. Später bin ich dann mit der Sony Alpha330 in das digitale Spiegelreflexkamera Zeitalter eingestiegen. Da ich mehr Wert auf eine kompaktere Kamera lege, bin ich vor ein paar Jahren auf die Sony Alpha6300 mit Kleinformatsensor umgestiegen. Die Sensorgröße ist für meine Anwendungen völlig ausreichend. Mit der Sony Alpha6700 habe ich nun das neuste Flaggschiff in diesem Segment erworben und kann auf alle technischen Raffinessen wie die der aktuellen Vollformatkameras zurückgreifen. Die Auflösung und Qualität der Aufnahmen kann sich sehen lassen und bietet genug Möglichkeiten für meine Arbeit. Da meine meisten Objektive für Vollformatsensoren geeignet sind, habe ich später immer noch die Möglichkeit auf eine andere Kamera umzusteigen.

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